Dienstag, 31. Januar 2012

Das Spiel der Nachtigall – Tanja Kinkel

 

Audible, ungekürzt, gelesen von Katrin Fröhlich und Uve Teschner


:DD:DD
(4 Sterne)

Mal wieder ein historischer Schinken, der es in sich hat. Warum hießen die damals alle Wilhelm, Otto, Philip und Friedrich? Und die Frauen waren auch nicht besser, Mathilde, Jutta und überhaupt!
Gut, sie haben alle einen Namenszusatz, aber meine Güte, auch die hören sich irgendwie alle ähnlich an.
Und diese ständige Herumreiserei, zufuß, auf Pferd und Esel, in ungefederten Wagen! Was für eine Mühsal. Aber lustig wurde gereist und gereist und gereist.

Frau Kinkel schreibt gut und fundiert, natürlich. Und oft mit einem Zwinkern in den Augen. Das unterhält und vermittelt gleichzeitig Wissen (ob man es nun braucht oder nicht). Und ihre Protagonisten sind so sympathisch, dass man gut mitfiebern kann. Ja, die Kraft der Worte!

Katrin Fröhlich und Uve Teschner lesen professionell und gut, dem Buch absolut angemessen und gleichwertig.
Warum allerdings das Nachwort von Tanja Kinkel (in der Ich-Form) von Uve Teschner gelesen wird, ist mir komplett schleierhaft!

Empfehlung?
Wer sich beim Hören auch wirklich auf jedes Wort konzentrieren kann, der bekommt hier eine Menge Hintergrundwissen über historische Persönlichkeiten und Geschehnisse. Wer das nicht kann, wie ich, der wird gut unterhalten und muss einfach Mut zur Lücke haben ;)
Insgesamt ein Buch, das sich positiv von historischen Romanen hervorhebt, die eine Gewerbebezeichnung in ihrem Titel haben.

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