Dienstag, 28. Februar 2012

Saphirblau – Kerstin Gier

gebundene Ausgabe

So, der zweite Band der Edelstein-Trilogie. Gut, wenn man ihn gleich nach dem Lesen des ersten zur Hand hat.

Wenn ich den ersten Teil schon gut fand, so ist der zweite Teil wirklich noch besser. Allein wegen des Wasserspeiers lohnt es sich, was sich jetzt vielleicht seltsam anhört, aber lest einfach selbst.

Ernsthaft, Frau Gier bleibt ihrem Stil absolut treu und scheucht Gwen durch die nächsten Abenteuer, dass es richtig Spaß macht – und spannend ist es auch noch. Nicht im Thriller-Sinn, aber einfach so, man will halt wissen, wie es weitergeht, und wer nun wirklich der Böse ist und wer der Gute.

Was mich stört ist die Zusammenfassung des ersten Teils, die nicht immer korrekt ist. In der Erinnerung haben sich wohl kleine Missverständnisse eingeschlichen, die beim zeitnahen Lesen leider auffallen. Auch sind diese ‚Rückblenden’ eher lästig. Bei Fortsetzungen bin ich schon öfter darauf gestoßen und ich finde sie im Großen und Ganzen überflüssig.
Wenn ich eine Reihe nicht in einem Rutsch lesen kann, dann lese ich die ersten Bände halt noch mal, aber meist reicht der Klappentext.
Ein Beispiel: natürlich weiß ich, wenn ich mit ‚Saphirblau’ anfange, dass Gwen durch die Zeit reisen kann, und ich kenne Charlotte und Leslie. Warum muss so etwas noch einmal ausführlich erklärt werden?

Empfehlung?
Wer bei der Hälfte von ‚Rubinrot’ merkt, dass er einfach mehr wissen will, sollte sich diesen Band unbedingt sofort besorgen. Die Bücher enden nicht mit Cliffhangern sondern quasi mitten im Satz!
Und um Himmels Willen sollte man bei diesen Büchern unbedingt die Reihenfolge einhalten, Quereinstieg ist vollkommen sinnfrei!
Ansonsten: gute Unterhaltung!

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