Montag, 19. März 2012

Kartoffeln al dente – Angelo Colagrossi

Taschenbuch

Ein etwas nichtssagendes Buch, in dem nur irgendwelche absurden Geschehnisse aneinander gereiht werden. Lustig ist das nur bedingt, jedenfalls für mich, dazu ist es einfach zum Teil zu absurd und an den Haaren herbeigezogen.
Dabei hat die Geschichte durchaus Potential, oder besser: hätte sie gehabt. Aber aus irgendeinem Grund sprang der Funke nicht über, vielleicht lag es an der gewählten Zeitform? Oder daran, dass die Unterschiede zwischen deutsch und italienisch nicht so gravierend schienen wie zum Beispiel in ‚Maria, ihm schmeckt’s nicht’. So erlebt Andrea(s) zwar einen Kulturschock in Krefeld, aber den hätte ich wohl auch erlebt.

Was mich allerdings zutiefst schockiert hat, waren die Zitate zu Kapitelbeginn, Auszüge aus Lehrbüchern. Meine Güte, bin ich froh, dass ich deutsch nie als Fremdsprache lernen musste!

Erwartet hatte ich eine lustige Geschichte über einen Italiener in Deutschland (vielleicht mit etwas Tiefgang und Reflexion), gelesen habe ich eine Aneinanderreihung von Verballhornungen von Situationen, die mich wenig tangiert haben.
Schade!

Empfehlung?
Im Regal macht das Taschenbuch was her, inhaltlich ist es mir persönlich zu platt.

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