Freitag, 27. April 2012

Zum Teufel mit Vampiren – Mary Janice Davidson

Audible, ungekürzt, gelesen von Nana Spier

Was soll das denn sein?
Eine irgendwie völlig planlose Geschichte um Betsy Taylor, oder was?
Dieser neunte, und hoffentlich letzte Teil, ist im Grunde eine Wiederholung aller bisherigen Bände, in aller Ausführlichkeit und in ständiger Endlosschleife. Irgendwo ist auch eine Handlung, aber die ist mit dem Höllenbesuch und den Zeitreisen auch eher eine Zusammenfassung. Und was soll dieses Eingreifen in die Vergangenheit? Oder das mit der Zukunft? Sorry, aber das war mir einfach zu dämlich.
Als Abschluss war es ziemlich widerlich und ich glaube, ich möchte gar nicht wissen, wie es dazu kommt. Für mich ist hier also das Ende erreicht, definitiv.

Abschließend möchte ich folgendes schreiben: es ist eine lustige, interessante, spannende Reihe, die mir einige sehr unterhaltsame Stunden beschert hat. Manchmal war es erschreckend tiefsinnig, das hat mir gefallen und mich bei der Stange gehalten. Am besten haben mir der erste, der dritte und der sechste Teil gefallen. Andere Teile waren eher ereignisarm, aber immer noch interessant genug. Natürlich handelt es sich bei allen Bänden um eher seichte Unterhaltungsliteratur, ganz klar. Und es ist eine schöne Abwechslung zu den weichgespülten Vampirromane, die es zuhauf gibt. Nur hat Mary Janice Davidson leider nicht den Absprung geschafft. Man muss eine Reihe nicht endlos fortsetzen, nur weil man den ein oder anderen Gag noch nicht losgeworden ist.

Empfehlung?
Wer nicht allzu neugierig ist, sollte auf diesen Teil verzichten. Er ist weder notwendig zum Verständnis der Geschichte, noch schließt er die Reihe ab. Im Gegenteil hinterlässt eher einen etwas bitteren Nachgeschmack!

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