Montag, 14. Mai 2012

BZRK (1) – Michael Grant



Gebundene Ausgabe

Nachdem sich die erste Verwirrung gelegt hatte, zu viele Personen, zu viele Geschichten, war ich mittendrin im Geschehen und in der Nanowelt. Faszinierende Beschreibungen einer Welt, die wir so wohl nie sehen werden, die aber da ist. Das macht für mich den Reiz dieses Buches aus. So bildlich konnte ich mir eine mir fremde Welt selten vorstellen.
Auch die Personen sind zum Teil sehr gute Sympathieträger, oder eben gute Feindbilder.
Und ich habe mitgefiebert bei diesem Kampf, in dem auch die Guten nicht nur gut sind, die Bösen aber schon ziemlich böse.
Hilfreich fand ich, dass ich vor einiger Zeit ‚Der Herr aller Dinge’ von Andreas Eschbach gehört habe. So wusste ich schon einiges über Nanotechnologie. Wobei Michael Grant den Zauber und die Faszination dieser neuen Welt für mich sehr viel überzeugender rüberbringt. Hier geht es nicht nur um die technischen Möglichkeiten, sondern auch um die Schönheit (oder auch Hässlichkeit).

Ob mir dieses Buch als Jugendliche gefallen hätte, möchte ich allerdings stark bezweifeln. Dazu ist es stellenweise sehr verstörend.

Schade, dass es so irgendwie offen endet. Gerade hält man vor Spannung noch die Luft an, da ist auch schon Schluss und man findet sich in der Makrowelt wieder.


Fazit?
Ein wirklich gelungenes Buch, das Lust auf mehr macht. Und das nicht nur, weil es ein erster Teil ist, sondern auch, weil es fasziniert, was alles so möglich ist. Oder zu sein scheint.

BZRK

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