Sonntag, 6. Mai 2012

Leise stirbst du nie – Daniel Annechino




Taschenbuch

Was für ein schreckliches Buch!
Sämtliche Klischees, die jemals in einem Thriller aufgetaucht sind, versammeln sich hier vollzählig! Die alleinerziehende Polizistin in der Männergesellschaft, der Partner, der natürlich einer anderen ethnischen Gruppe angehört, also zwei Außenseiter, dazu noch Mütter und der Psychopath. Eingebettet in eine grauenhafte Sprache, die mich das Fürchten gelehrt hat. Und ich rede hier nicht einmal von dem Schluss! Rosafarbene Zuckerwatte ist dagegen ein salziger Imbiss.
Wenn ich nicht gerade ernsthaft an dem Verstand der Protagonisten gezweifelt habe, und ich meine damit nicht den Psycho, war mir schlecht von dem Gesülze.
Nein, jetzt mal ernsthaft: wäre dieses Buch vor zwanzig Jahren erschienen, hätte ich es gut gefunden. So ist es für mich nur ein weiterer Thriller, der sich aus bereits geschriebenen bedient, weil es sich auf dieser Welle gerade gut schwimmen lässt. Ein Buch also, das sicher seine Leser finden wird, aber qualitativ eher komplett minderwertig ist. Schade!
Nur das Lesebändchen ist praktisch-gut!

Fazit?
Ich kann absolut keine Leseempfehlung abgeben, tut mir leid!

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