Donnerstag, 7. Juni 2012

Das Labyrinth der Rosen – Titania Hardie



Taschenbuch



Mit zwiespältigen Gefühlen habe ich dieses Buch gelesen.
Einerseits haben mich die Rätsel und Verwirrungen fasziniert – andererseits war ich verwirrt.
Die vielen Rätsel, die seltsamen Entwicklungen, die Kontaktpunkte zwischen Gegenwart und Vergangenheit – es war einfach irgendwie zu viel.
Dazu noch diese geradezu übermenschlich guten Charaktere, nein, es nervte mich.

Und doch hat dieses Buch einen ganz großen Reiz auf mich ausgeübt. Die Verquickung von Religionen, Wissenschaft, Zeiten, historischen und erdachten Personen, hat mir wieder einmal gezeigt, dass eigentlich nichts neu ist. Alles wurde bereits erdacht (frei nach Salomon). Und auch, wenn wir der Meinung sind, wir würden ein eigenständiges Leben führen, sind wir doch vielleicht nur die Idee eines anderen.

Wie geschrieben geht es in diesem Buch um Rätsel, die es zu entwirren gilt. Oder vielleicht doch bloß um Autosuggestion?

Ich bin weiterhin verwirrt.

Auf der anderen Seite hat dieses Buch Alles, was gute Unterhaltung ausmacht: Spannung, eine Liebesgeschichte (vielleicht auch drei oder vier), viel historisches Hintergrundwissen, ein bisschen Verschwörungstheorie (mal nicht die Freimaurer, dafür die Rosenkreuzler), böse Burschen und natürlich die Macht des Guten.

Fazit?
Meiner Meinung nach versucht die Autorin, zuviel in ihr Buch zu legen. Die teilweise sehr schnulzige Liebesgeschichte steht in zu krassen Widerspruch zu dem wissenschaftlichen Anspruch.
Aber eines muss ich ihr lassen: sie hat sich sehr viel Arbeit damit gemacht.



Nächste Buch-Rezension:
Super Daddy – Sören Sieg
(endlich im Buchhandel)

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