Mittwoch, 20. Juni 2012

Elixir – Hilary Duff


Gebundene Ausgabe, Jugendfantasy



Dies ist wirklich das Buch, das mir seit sehr langer Zeit am allerwenigsten gefallen hat. Stilistisch und inhaltlich, die Charaktere und rundum Alles ist meines Erachtens kompletter Schrott.

Die Ich-Erzählerin ist ein eingebildetes, dummes und verwöhntes Balg, die mich bereits nach der zweiten Seite nur noch nervt. Ihr Gegenpart ist farblos und platt. Die Freundin ein romantisches Dummchen. Und schließlich der ‚Freund’: ein blasser Streber und Verräter. Keiner ist ein wirklicher Sympathieträger. Außer vielleicht die ungarische Haushälterin/Köchin.

Es gibt allerdings eine winzige Szene, die mich sehr amüsiert hat. Etwas wenig.

Der Stil ist hilflos simpel mit einigen hochgestochenen Ausdrücken, wohl, um Bildung zu demonstrieren, was völlig sinnlos ist, da die Unbedarftheit der ‚Autorin’ immer wieder bewiesen wird.

Das Elixier, das ewiges Leben bringt, dazu noch Reinkarnation und Seelenverwandtschaft wären gute Zutaten für eine tolle Geschichte gewesen, leider gelingt es Hilary Duff (oder wer auch immer da seine Finger im Spiel hatte) nicht, daraus auch nur ansatzweise etwas halbwegs Interessantes zu machen.
Es bleibt bei Jungmädelträumerei (hach, meine Eltern sind so toll und reich, und mein Vater ist der beste Herzspezialist, und ich bin ja so begabt) und Jungfrauenphantasien.

Und das Ende verheißt nichts Gutes, soll es davon etwa eine Fortsetzung geben? Das wäre eine Verschwendung von Ressourcen, die ich für unnütz halte. Also bitte nicht!

Fazit?
Dieses Buch ist ein peinliches Beispiel dafür, was US-amerikanische Popkultur hervorbringt.
Wer ein wirklich gutes Buch zum Thema ‚Reinkarnation’ lesen möchte, sollte sich an C.C. Bergius (‚Das Medaillon’) halten.

Nächste Buchrezension:
Biss zum Morgengrauen – Stephenie Meyer
(schlimmer kann das auch nicht sein!)

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