Donnerstag, 14. Juni 2012

Eternity – Meg Cabot



Taschenbuch, Vampir-Liebesroman



Die Bücher von Meg Cabot gefallen mir immer besser. Zuerst habe ich die Geister-Serie gelesen, die ja eher für Jugendliche gedacht war, und nun ‚Eternity’, das mich völlig überzeugt hat. Gekonnt nimmt sie den Vampire-Hype auf die Schippe, was mich wirklich sehr erheitert hat. Und so ist der Vampir hier das, was ich in mir gewünscht habe: geheimnisvoll, gut und böse, animalisch-erotisch. Wobei auf Beschreibungen von Sexszenen verzichtet wird. So tritt dieses Buch in gewisser Weise in die Fußstapfen von Bram Stoker, Parallelen sind durchaus vorhanden. Und trotzdem ist diese Geschichte modern, aufgeklärt und amüsant. Und sehr spannend.

Was mich geradezu bezaubert hat, war die Stimmung in diesem Buch. Alle (guten) Charaktere sind liebevoll-selbstironisch gezeichnet, keiner bleibt farblos.
Ich war hin und her gerissen beim ‚Mitdenken’.
Wer soll es denn nun sein?
Welches Ende wünsche ich mir?
Was würde ich selbst in so einer Situation tun?
Und nein, ich hätte…

Am Ende wollte ich nicht, dass das Buch endet, ich hätte noch ewig weiterlesen können. Gibt es eine Fortsetzung?
Ich hoffe nicht.
Ich würde mich freuen.
Der Seufzer, der mir entfuhr, war genau das, was ich von einem Liebesroman erwarte. Dieses Gefühl, aus der realitätsfremden Träumerei geboren, ist genau das, was ein Liebesroman erreichen soll. Abtauchen, träumen, seufzen, die Realität vergessen.
Und dabei niemals kitschig sein.

Fazit?
Wer einen intelligenten, spannenden, humorigen Liebesroman zu schätzen weiß, ist hier genau richtig.


Nächste Buch-Rezension:
Pinguinwetter – Britta Sabbag
(mal so zwischendurch reingeschmuggelt)

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