Mittwoch, 25. Juli 2012

Die Differenzmaschine – William Gibson & Bruce Sterling


Taschenbuch, Vergangenheitsdystopie (?)



Die New York Times schreibt über dieses Buch: ‚Der Kultroman einer ganzen Generation! Wer die digitale Revolution verstehen will, muss dieses Buch lesen.’

Ich habe nicht verstanden, worum es wirklich geht. Und das hat das Lesen sehr erschwert. Nach etwa 200 Seiten fand ich es interessant, hatte mich an den meiner Meinung nach nicht sehr flüssigen Stil gewöhnt. Da hatte es auch mehr Ähnlichkeit mit einem Abenteuerroman. Aber irgendwie war ich jedes Mal wieder raus, sobald ich es aus der Hand gelegt habe und musste mich fast zwingen, es weiter zu lesen.
Weil ich einfach nicht wusste, worum es geht!

Industrielle Revolution?
Computerzeitalter im 19. Jahrhundert?
Totale Überwachung?
Diktatur des Proletariats oder doch des Bildungsbürgertums?

Alles wird irgendwie angeschnitten, halbherzig angerissen. Und dann auch noch mit tatsächlichen historischen Personen und Ereignissen verknüpft, die jedoch nichts mit der mir bekannten Realität zu tun haben. Ja, es ist, als hätte die Realität bzw. die Vergangenheit, wie ich sie kenne, einen großen Schritt zur Seite gemacht. Das alleine hätte ich interessant gefunden.

Doch was mir fehlt ist eine klare Aussage darüber, was eigentlich Tacheles ist! Vielleicht fehlt mir die Intelligenz, dieses Buch zu begreifen, vielleicht auch einfach nur der Nerv dafür, mir aus Bruchstücken, die mir die Autoren hinwerfen, ein Gesamtbild zu formen. Aber muss ich das als Leser, der ein Taschenbuch in die Hand nimmt und auf unterhaltsame Stunden hofft?

Fazit?
Ab und an interessant, bleibt doch das Gefühl, dass ich meine Zeit verschwendet habe!

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