Samstag, 7. Juli 2012

Harry Potter und der Stein der Weisen – Joanne K. Rowling


Hörbuch, ungekürzt, gelesen von Felix von Manteuffel



Über den Inhalt dieses Buches muss ich wohl nun wirklich nichts mehr schreiben, oder?
Deshalb hier erst einmal ein bisschen über das Hörbuch:

Diesen ersten Teil der Harry-Potter-Reihe habe ich schon einige Male gehört, ich schätze etwa zehnmal, und zwar meist die von Rufus Beck gelesene Version. So ganz kann ich mir den Reiz der Reihe auf mich auch nicht erklären, aber er besteht ohne Zweifel und deshalb höre ich sie ab und zu.

Dann jedoch, als ich etwa das gefühlte zehnte Mal im Bett hochschreckte, weil Kreacher in mein Ohr plärrte, oder als ich froh war, als Madeye Moody endlich und endgültig verstummte, war mir klar, dass mir Rufus Beck gewaltig auf die Nerven ging. Er schauspielert diese Bücher wirklich gut, aber ich bin wohl einfach zu alt für dieses ‚Theater’.

Die Alternative ist Felix von Manteuffel. Er liest dieses Buch angenehm dezent. Wenige Personen werden betont anders gesprochen, die Geschichte fließt so dahin, bis es wirklich spannend wird. Natürlich ist es irritierend, wenn Harry und Co wie Erwachsene klingen, aber daran gewöhnte ich mich schnell. Nur Neville und Ginny klingen kindlich.
Ansonsten hat Felix von Manteuffel eine sehr angenehme, ältere Stimme, die das Bild eines ‚Märchenonkels’ heraufbeschwört, dessen Lesebrille auf der Nasenspitze balanciert und der ab und zu einen Blick auf seine Zuhörer riskiert.

Es ist eben die Frage, was man möchte.
Und ich möchte inzwischen das Buch hören und nicht den (ganz ohne Zweifel guten) Schauspieler Rufus Beck.

Immer wieder faszinierend finde ich übrigens, wie geplant diese Reihe ist. Aussagen im ersten Band deuten auf den letzten hin, was man natürlich erst wirklich zu würdigen weiß, wenn man alle Teile kennt.

Fazit?
Mir gefallen die Stimme und die Art des Vorlesens von Felix von Manteuffel sehr gut. Und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Nächste Hörbuch-Rezension:
Im Schatten des Todes – Elizabeth Peters
gelesen von Barbara Auer
(leider nur gekürzt, aber trotzdem…)

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