Sonntag, 8. Juli 2012

Im Schatten des Todes – Elizabeth Peters


Hörbuch, gekürzt, gelesen von Barbara Auer
Historischer Krimi



Elizabeth Peters ist eine Autorin, die es schafft, einen sehr gehobenen Stil mit humorigen Geschichten zu vereinbaren. Dieser erste Band ist, trotz der Kürzungen, ein sehr gutes Beispiel dafür.

Amilia Peabody, die so gar nicht in ihre viktorianische Zeit passt, ist eine Heldin, die vielleicht erst einmal etwas arrogant daher kommt, die ich aber von Herzen mag. Irgendwie ist sie eine jüngere Version von Miss Marple, die ihren Regenschirm und ihren Intellekt als Waffe benutzt. In Emerson hat sie ihren Gegenpart gefunden, und der Mann ist wirklich bewundernswert. Ihre Schlagabtausche sind einfach nur schön.

Barbara Auer liest die Geschichte resolut und heiter, also genauso, wie sie gelesen werden muss, es macht einfach Spaß, ihr zuzuhören.

Leider gibt es diese Bücher nur als gekürzte Fassungen, außerdem ist den Meisten wohl nicht bekannt, welche Schätze sich in den Amalia-Peabody-Bücher verbergen.

Fazit?
Etwas für Liebhaber des feineren Humors und für Zwischentöne. Um sich ein Urteil zu bilden, sollte man jedoch die Bücher lesen. Oder wenigstens ‚Im Schatten des Todes’.

Nächste Hörbuch-Rezension:
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
(ich bin gespannt auf Dobby)

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