Dienstag, 4. September 2012

Vorübergehend tot – Charlaine Harris


Taschenbuch, Vampirfantasy



Nachdem ich die ersten drei Staffeln der Serie ‚True Blood’ gesehen hatte, musste einfach mindestens der erste Band her. Dabei war ich durchaus auf eine Enttäuschung gefasst.

Die Produzenten der Serie haben eine Menge hinzugefügt, musste ich feststellen, aber das Buch ist trotzdem interessant und rund. Schließlich gibt es wenig Nebenhandlung, da aus der Sicht von Sookie erzählt wird, dafür aber doch interessante Einblicke in ihre Gedanken, die in der TV-Serie eher zu kurz kommen.

Verfilmungen von Büchern sind so eine Sache. Meist war ich sehr enttäuscht, hatte ich doch ganz andere Bilder in meinem Kopfkino als das, was dann auf der Leinwand erschien. Da ich die Serie aber zuerst gesehen habe und davon begeistert war, war ich mir ziemlich sicher, dass die Romanvorlage da einfach nicht mithalten konnte. Aber das Gegenteil ist der Fall. Durch die Schauspieler hatte ich ein ziemlich genaues Bild im Kopf, das allerdings nicht immer mit dem im Buch geschilderten übereinstimmte. Gestört hat mich das nicht. Eher war es ein Wiedererkennen und Wiedertreffen von, nein, nicht von alten Freunden, aber doch irgendwie Bekannten. Auch war die Geschichte als solche zwar weitestgehend bekannt, aber ich muss zugeben, dass sie mich trotzdem in ihren Bann zog.

Natürlich sind die Sookie-Stackhouse-Bücher pure Unterhaltungsliteratur, der Stil insgesamt eher einfach, die Charaktere oftmals klischeehaft, also etwas für das Ende des Tages, wenn man den Grips nicht mehr so zusammenhalten kann. Aber mir gefällt es!

Fazit?
Manchmal macht es einfach Spaß!

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