Freitag, 18. Januar 2013

Hundert Namen - Cecilia Ahern


audible, Roman, ungekürzt, gelesen von Luise Helm



Ich weiß nicht, was genau es ist, aber irgendetwas spricht mich bei den Büchern von Cecilia Ahern an. Obwohl sich Alles in mir dagegen wehrt.
Vielleicht liegt es dann doch an meinem tief versteckten Bedürfnis nach heiler Welt oder dem Guten im Menschen. Wie dem auch sei, 'Hundert Namen' hat es geschafft, meine sentimentale Seite voll anzusprechen. Allein die Figur 'Eva' hat mich zu Tränen gerührt.

Nun aber mal sachlich.
Stilistisch ist an dem Buch nichts auszusetzen, obwohl es seine Längen hat und ich irgendwann dachte 'jetzt ist es aber gut' - nur um dann wieder überrascht zu werden. Phantasievoll ist die Autorin, ganz ohne Zweifel. Und eine Botschaft hat sie auch.

Luise Helm allerdings, nun, zu sagen, sie kann nicht lesen, wäre übertrieben und ungerechtfertigt. Aber schön ist es nicht, was sie da abliefert. Diese ständigen Pausen können, wenn man gezielt darauf achtet, den Hörer wahnsinnig machen und haben mich immer wieder aus der Geschichte herausgeholt. Muss so etwas sein? Warum achtet niemand darauf? Diese Frage stellt sich mir leider oft.
Wenigstens versucht sie nicht zu schauspielern, ein großer Pluspunkt.

Fazit?
Ein schönes Buch voller Seufzer, Tränen und Humor. Man kann es mögen, muss es aber nicht. Mir hat es allerdings gefallen. :oops:

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