Montag, 25. März 2013

52 Bücher – 10. Woche


Das heutige Thema:

Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt


Meine Güte, das ist echt verzwickt.
Einig bin ich mir mit dem Fellmonsterchen, dass ein Buch, das man nicht mag, dafür geeigneter ist, als eines, das man vielleicht so richtig toll fand. Andererseits hat man das dann immer vor Augen, hm.
Allerdings kommt es natürlich auch darauf an, wie viel das Buch ausgleichen muss, und da denke ich mal so, dass ein dünnes Buch (oder auch mehrere) praktischer ist.
Flugs in mein Bücherregal mit den aussortierten Büchern geschaut, aha, es gibt sogar mehrere Kandidaten:

‚Der Wert des Blutes’ von Stephen Leather, 2 cm ‚hoch’, sehr massiv, wird sich mit der Zeit aber ein wenig eindrücken lassen vom Tischbein, weil ein wenig Substanz fehlt.

‚Kartoffeln al dente’ von Angelo Colagrossi, 1,5cm ‚hoch’, hart wie ein Stück Holz und genauso hölzern.

Und als dritten Vorschlag habe ich: ‚Jedermann’ von Philip Roth, ebenfalls 2 cm, fester Einband, sehr viel Substanz, wenn auch ebenfalls sehr hölzern und statisch.

Sollte das zu überbrückende Niveau weniger als 1,5 cm betragen, könnte man natürlich… nein, ich meine: ausrangierte Pixi-Bücher, obwohl das dann eventuell ein wenig rutschig und instabil wird.

Allerdings möchte ich behaupten, dass ein Buch, nur weil es mir nicht gefallen hat, trotzdem seine ‚Liebhaber’ finden kann. Also nicht unter das Tischbein mit dem ungeliebten Buch, sondern weiterverschenken!!!!

Ansonsten würde ich immer die guten, alten Bierdeckel empfehlen :wave:


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