Samstag, 30. März 2013

Das magische Tor (Artemis Fowl 8) – Eoin Colfer


Audible, gekürzt, Fantasy, gelesen von Rufus Beck

:DD:DD:DD

Dies ist der letzte Teil der Artemis-Fowl-Reihe – und damit eine eher wehmütige Angelegenheit. Immer wieder werden die schlimmsten Dinge…
Es ist schwer, hier und jetzt nicht zu viel zu verraten, deshalb nur ein kleiner ‚Hinweis’: Der Kreis schließt sich.

Aber wer ist Artemis Fowl?
Anfangs ein Junge, im Laufe der Geschichte ein junger Mann, der über außergewöhnliche Begabungen verfügt. Ja, er macht eine Entwicklung durch, aber eines ändert sich nie: Er ist ein Genie.
Seine Begleiter sind wundervolle Personen (oder sollte ich sie besser ‚Gestalten’ nennen?) mit vielen Eigenheiten und Marotten, liebenswert und einprägsam. Bei jeder Folge ging es mir, als begegnete ich alten Bekannten.

Die Gegenspieler jedoch sind unglaublich hassenswert, jawohl.
Denn auch, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse in einer Person verwischen, so sind sie doch in so manch anderen ganz klar umrissen.

Was mich so fasziniert hat (und auch weiterhin faszinieren wird) ist die Vermischung von Hightech und Fantasy. Es hat schon einen gewissen Reiz, wenn eine Elfe mit einer Neutrino um sich schießt und dabei vor sich hinflucht. Auch der Zwerg mit seiner Poklappe, herrlich komisch.

Und nun ist es also vorbei, hm. Schade ist das schon, aber ich glaube, Eoin Colfer hat das genau richtig gemacht. Bevor ihm die wirklich guten Ideen ausgegangen sind, hat er den Schlussstrich gezogen, Respekt.

Und es spricht ja nichts dagegen, sich alle Teile noch einmal zu Gemüte zu führen, jetzt, da die Reihe quasi vollständig ist.

Mein Vorleser-Hörer-Verhältnis zu Rufus Beck ist, wie schon häufiger erwähnt, ein wenig gestört. Seine Stimme, und die aller von ihm gesprochenen und interpretierten Figuren, ist zu prägnant, um nicht irgendwann stereotyp zu sein. Zuerst war es ein Erlebnis, geradezu ein Feuerwerk der Stimmen, jetzt ist es zum Teil eher nervig für mich, wenn zum Beispiel Butler wie Hagrid klingt. Ganz ohne Zweifel versteht er aber sein Geschäft und liest auch dieses Buch gewohnt gut ein.

Fazit?
Eine wunderschöne Serie findet ihren Abschluss – mit Bravour!

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