Dienstag, 19. März 2013

Der Kinderdieb – Brom


Audible, ungekürzt, Fantasy, gelesen von Uve Teschner



Schwarz und weiß, ganz viel grau, ein wenig ‚Peter Pan’, ein wenig ‚Die Nebel von Avalon’, Brutalität, ein bisschen verträumt, ganz viel Realität im Irrealen.
Dieses Buch hat mich zum Teil sehr verwirrt.
Denn wer hier wirklich der Böse und wer der Gute ist, das klärt nicht einmal der Schluß.

Und was um Himmels Willen will der Autor eigentlich sagen?

Gefallen haben mir die Phantasie des Autors und seine Unverfrorenheit, Altbekanntes mit Neuem zu vermischen und dem Ganzen dann seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Das hat wunderbar funktioniert.

Nicht gefallen hat mir die Ziellosigkeit der Geschichte. Es geht hin und her, vor und zurück, es wird getötet und verletzt, es wird fanatisch auf seinen Ansichten beharrt (könnte das die ‚Botschaft’ sein?) und dann?
Alle tot?
Und der eine?
Oder der andere? (ich will ja nichts verraten)

Nein, mir ist das irgendwie zu abgedreht, zu sehr, nun, ich nenne das jetzt einfach mal ‚intellektuell’. Einfach zuviel!

Stilistisch ist dieses Buch durchaus gut, teilweise, aber angemessen, ordinär, aber vom Erzählerischen gut.

Uve Teschner liest gut ohne schauspielerische Ambitionen. Hat mir gefallen.

Fazit?
Interessant, aber so gar nicht meins. Allerdings kann ich die Leistung des Autors und des Vorlesers anerkennen.

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