Montag, 22. April 2013

52 Bücher – 14. Woche


Das Motto:
Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 - 12bändiger Brockhaus ausgenommen}

Nun, ich habe festgestellt, dass das dickste Buch im Sinne von Seitenzahlen, meine derzeitige Lektüre ist, nämlich: ‚Das Salz der Erde’ von Daniel Wolf. Leider darf ich darüber nicht sehr viel verraten, da es erst am 10.06.2013 erscheint, aber hier in meinem blog wird es dann auch eine Rezension geben.
Nur so viel sei geschrieben: Es ist ein historischer Roman und bringt es auf sage und schreibe 1146 Seiten!

Mehr kann ich nicht auftreiben, denn obwohl ich sicher war, nur prächtigere Schinken in meinem Regal stehen zu haben, nein, das sind zum größten Teil Blender. Dickes Papier schafft äußerliches Volumen, doch die Seitenzahl verrät es, alle unter 1000 Seiten. Nun ja, schließlich ist nicht ‚Größe’ von Bedeutung, sondern Technik, äh, ich meine natürlich den Inhalt. Und es gibt eben Geschichten, die brauchen nicht mehr Worte (eher mehr Sinn). Aber es gibt auch diese opulenten Werke, in denen jedes Haar auf dem Kopf des Helden / der Heldin, von ganz spezieller Bedeutung ist. So etwas braucht dann Raum zum Entfalten.

Allerdings mag ich solche dicke ‚Schinken’ eher selten. Denn zwischen Lesezeit und Dicke besteht nicht unbedingt ein Zusammenhang. Ein 400-Seiten-Buch lese ich schon mal locker an einem Tag, für 1200 Seiten brauche ich aber bedeutend mehr als 3 Tage. Wobei ich zugeben muss, dass bei ‚Das Salz der Erde’ kein Raum durch große Buchstaben oder übertrieben viele Absätze verschwendet wird. Würde man also den Standard von manchen 400-Seiten-Büchern anlegen, käme man wohl auf nahezu 2000 Seiten. Denn Seitenzahlen sind relativ.

Wo war ich?
Ach ja, dicke Bücher.
Ich mag sie manchmal, weil ich dann das Gefühl habe, etwas in der wortwörtlichen Hand zu haben. Viele Stunden Lesevergnügen mit einer Geschichte und mit den gleichen Protagonisten, die einem dann auch hoffentlich sympathisch sind. Und das Gefühl, der Autor hat sich Zeit gelassen, um seine Geschichte zu erzählen, auf Details einzugehen, und vorher gründlich recherchiert zu haben. Denn eine 200-Seiten-Geschichte ist schnell geschrieben, bei 1146 Seiten braucht es da schon etwas länger. Wie viel Herzblut mag sich darin verbergen, wie viele Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre intensiver Arbeit? Das ist spannend. Kann es jedenfalls, muss es aber nicht.

Eines steht jedenfalls fest: Die Vielfalt der Bücher zeigt sich auch in deren Umfang. :wave:

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