Montag, 22. April 2013

Glits – Robert Wolfe


Taschenbuch, Jugendroman



Als erstes fällt bei diesem Buch natürlich die Farbe auf – man muss wirklich keine Angst haben, es irgendwo nicht finden zu können. Mich selbst hat das ziemlich gestört und ich war froh, als ich es im Schutzumschlag verstaut hatte.

Der Stil hat mich anfangs gestört. Zu abgehackt, zu viele Informationen, es bildete sich kein klares Bild heraus. Doch als sich das erst einmal sortiert hatte, war ich mittendrin in der Geschichte. Und die hat mir gefallen. Zum einen spannend, denn natürlich fiebert man besonders gegen Ende mit, zum anderen sympathische und nachvollziehbare Charaktere.
Und das Beste: Man bekommt keine ‚Botschaft’ vorgekaut. Ich schloss das Buch mit dem Gedanken: Gut, das könnte der Sinn gewesen sein, vielleicht aber auch etwas ganz anderes.
Es macht Spaß, darüber nachzudenken, was wirklich geschah.

Aber zurück zum Stil: Ich fand ihn zum Teil sehr poetisch und beinahe malerisch, im Sinne davon, dass in meinem Kopf ein Bild von Gefühlen entstand, welches ich als schön empfand. Ein bisschen Hoffnung, ein bisschen Beruhigung, ein bisschen freudige Erwartung. Für ein Jugendbuch ist so etwas wirklich schön.

Fazit?
Ein Buch, das positive Gefühle weckt und einen für den Moment innehalten und durchatmen lässt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen