Montag, 17. Juni 2013

52 Bücher - 22. Woche


Heue lautet das Motto:
Bücherregal für Jugendliche einrichten (welche Bücher gehören gut versteckt ;-))

Hätte ich Kinder fände ich es generell nicht gut, wenn mein Kind/meine Kinder einfach ein Buch aus 'meinem' Regal nehmen. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung (jaha, ich war auch mal Jugendliche, auch wenn das schon etwas länger her ist), dass die 'Erwachsenenbücher' durchaus reizvoll sind. Leider dachten meine Eltern, dass ein Buch versteckt in der zweiten Reihe schon gut versteckt ist. Durch diesen Denkfehler las ich ein Buch, dass ich definitiv nicht hätte lesen sollen, jedenfalls nicht mit etwa fünfzehn. Deshab würde ich solche Bücher einschließen und den Schlüssel immer bei mir tragen. Kein Scherz.

Für alle anderen Bücher gilt: Ich entscheide, welches Buch gelesen werden darf und ich kann es begründen. Und ich würde kein Geheimnis daraus machen, sondern sagen: Der Thriller ist nichts für dich, ich habe beinahe schon gekotzt, tu es dir nicht an.

Ich weiß natürlich, dass Kinder und Jugendliche heutzutage viel früher mit Gewalt konfrontiert werden, und der Spruch 'aber meine Freundin/mein Freund durfte das doch auch' mehr Gewicht hat als zu meiner Zeit. Dennoch denke ich, dass das Reden über eine Sache viel Spannung nehmen kann.

Umgekehrt habe ich auch ein Beispiel (man, Erinnerungen sind was Feines), denn einmal las mein Vater ein Buch, dass ich als relativ heftig empfand, er aber war geradezu erschrocken. Leider weiß ich nicht mehr, welches Buch es war, aber es ging um einen Serienkiller in New York und ich glaube, es hatte auch was mit Zeitreise zu tun. Ihm war fast schlecht, ich fand es unterhaltsam und spannend. Allerdings war ich da schon über 18.

Je mehr ich über dieses Thema nachdenke, umso froher bin ich, keine Kinder zu haben.
Denn der Schutz der, nein, ich schreibe jetzt nicht 'unschuldigen!, jugendlichen Seele ist eine verzwickte Angelegenheit.
:wave:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen