Montag, 10. Juni 2013

Ein Engländer in Paris – Stephen Clarke


Taschenbuch, Roman



Nach der Lektüre dieses Buches, und schon während des Lesens, wunderte ich mich doch sehr darüber, wie fremd mir Frankreich ist. Und wie wenig ich dem ‚Lebensgefühl’ (so, wie es hier jedenfalls beschrieben wird) abgewinnen kann. Denn so ganz sympathisch kommen die Franzosen bei diesem englischen Bericht nicht davon. Sicherlich spart Stephen Clarke nicht mit netten Einblicken in den französischen Alltag (der jedoch weitestgehend auf Paris beschränkt ist), doch macht er dies auf eine doch eher britisch-unterkühlte Art, die mich selten zum Lächeln brachte. Das sagt allerdings auch viel über die Nationalität des Autors aus, und ist damit dann quasi doppelt interessant.

Stilistisch gibt es nichts auszusetzen, der Tonfall passt zu den Ereignissen und damit ist es eine runde Angelegenheit. Mich jedoch stieß irgendwann der doch eher herablassende Blick ab, der nur durch einen kleinen ‚Heimataufenthalt’ relativiert wurde.

Fazit?
Ein nettes Buch, dass mich eingeschränkt unterhalten aber nicht völlig überzeugt hat.

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