Montag, 3. Juni 2013

Sowieso allein – Gabriele Vasak


Gebundene Ausgabe, Jugendroman



Sicherlich hat dieses Buch eine bessere Bewertung verdient, aber mich hat es ziemlich angenervt. Angefangen bei dem Stil, der darin besteht, ellenlange Sätze zu bilden, bis hin zu der Ausdrucksweise, mit der ich mich einfach nicht anfreunden kann. Außerdem habe ich festgestellt, dass mir zwar der Weltschmerz und die scheinbare Sinnlosigkeit des Seins nicht fremd ist, ich aber Jahrzehnte von diesem jugendlichen Geschwafel entfernt bin. Eine Erfahrung, die ich als positiv empfinde. Immerhin relativiert sich die Weltsicht doch im Laufe eines Lebens, und das ist gut so.
Ich weiß nicht, was Gabriele Vasak so ganz genau mit diesem Werk bezweckt hat, vielleicht wollte sie der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten. Mir kommt es leider ein wenig effektheischerisch vor.
Der Unterhaltungswert hält sich auf alle Fälle in Grenzen.

Fazit?
Ich entspreche definitiv und in keinster Weise der Zielgruppe.

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