Dienstag, 2. Juli 2013

Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes


Audible, ungekürzt, Roman, gelesen von Luise Helm und anderen



Während der meisten Zeit, die ich mit diesem Hörbuch verbracht habe, war ich gelinde gesagt angeödet. Ein bisschen ‚Ziemlich beste Freunde’, ein wenig ‚Pretty Woman’ und das Ganze auf einem sehr simplen, beinahe einfältigem Niveau.
Nein, das ist kein Buch, das mich unterhält oder im weitesten Sinne mein Mitgefühl erregt.
Was ich diesem Buch allerdings hoch anrechnen möchte, ist die Konsequenz der Botschaft. Es geht darum, sein Leben so zu leben, wie es nur irgend möglich ist.
Und das lässt den Kitsch und die Gefühlsduselei beinahe vergessen. Und macht nachdenklich.
Mich jedenfalls.
Sicherlich kein literarisch hochrangiges Werk, aber eines, das klar Stellung bezieht. Das hat mir gefallen.

Luise Helm zuzuhören ist anstrengend. Mir ist die Stimme und die Vortagsform ein wenig zu naiv und unterstreicht somit den eher negativen Eindruck, den ich von Louisa habe. Insofern ist es aber auch stimmig. Die anderen Vorleser, die ich nicht weiter zuordnen kann, lesen weder schlecht noch richtig gut, die Verteilung der Teile ist aber sinnvoll.

Fazit?
Es ist gut, dieses Buch gehört zu haben, da es Einblick gibt in eine Grauzone, die ich interessant finde. Aber wirklich begeistern konnte es mich nicht.

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