Donnerstag, 4. Juli 2013

Skoobe – ein Erfahrungsbericht (keine Werbung)

Zeit, mal darüber zu berichten, womit ich mich derzeit rumschlagen muss.
Nachdem ich festgestellt habe, dass es mir einfach keinen Spaß macht, auf meinem Kindle Paperwhite zu lesen – und den Grund dafür hat mir Kastanie geliefert – habe ich, durch ein paar Wirrungen und Irrungen zu Skoobe gefunden. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nun, auf meinem Tablet PC gefällt mir das Lesen von E-Books sehr gut, allerdings bin ich nicht bereit, so schrecklich viel Geld für Bücher auszugeben, die ich dann bloß digital habe, denn ja, ich liebe es, Bücher in der Hand zu halten.
Langer Rede, gar kein Sinn, zurzeit habe ich für 30 Tage die gesamte Leihbücherei Skoobe zur Verfügung. (bei Interesse, ich werbe euch gerne, dann sind eure ersten 30 Tage auch kostenlos)

Aber nun zum eigentlichen Thema:
Skoobe (der geübte Buchstabenakrobat hat es längst gesehen, es ist das Wort Ebooks rückwärts) ist eine Plattform, bei der man sich anmelden kann, um dann gegen Gebühr E-Books auszuleihen. Dafür gibt es eine tolle App für Apple-User, Android und für den Kindle Fire, die deshalb so toll ist, weil sie wunderbar übersichtlich und intuitiv zu benutzen ist.

Die ‚Teilnahmebedingungen’ lassen vielleicht so manchen zurückschrecken, denn man muss eine Zahlungsart wählen, allerdings kann man sich auch ohne Anmeldung schon mal schlau machen und die Kataloge durchforsten. Ich habe auf Anhieb einige Bücher gefunden, die mich interessieren und war überrascht, wie viele aktuelle Bestseller dabei sind.
Es gibt drei Abo-Varianten, die man sich genau anschauen sollte, damit man die passende für sich findet. Ich glaube, ich bin mit der günstigsten zu 9,99 € gut dabei, kann mir damit 3 Bücher gleichzeitig ausleihen (was ich nicht unbedingt brauche), muss allerdings einmal in 24 Stunden online sein, damit das Buch auf dem Tablet (bzw. Smartphone) bleibt. Bei einem Satz von 14,99 € bzw. 19,99 € muss man das nur alle 30 Tage, lohnt sich also, wenn man sich mehr Bücher für den Urlaub ausleihen möchte.

Eine Wartezeit gibt es nicht, jedes Buch ist sofort erhältlich, so es denn angeboten wird, und kann unbegrenzt behalten werden. Oder auch zügig zurückgegeben werden, was ich sehr angenehm finde. Bei Onleihe ist das leider anders.

Die Synchronisation zwischen Tablet und Smartphone funktioniert einwandfrei und ohne Probleme, so man denn online ist.

Warum aber sollte man Geld für geliehene E-Books ausgeben?
Tja, gute Frage.
Für mich ist es wichtig, Bücher im Regal stehen zu haben. Aber Bücher sind nun einmal ziemlich teuer. Und ich bin mir bei den meisten sehr sicher, dass ich sie zwar nicht weggeben möchte, aber erneut lesen steht eher nicht zur Debatte (wann denn auch, wenn es immer neue gibt). Was spricht also dagegen, Bücher, die ich nicht unbedingt besitzen möchte, auszuleihen und dann mit der Gewissheit zu lesen, sie ohne Probleme wieder loszuwerden?
Wenn ich mir Bücher neu oder gebraucht kaufe und dann nach dem Lesen wieder verkaufen würde, hätte ich auch Kosten.
Ich finde es einfach toll, mir so viele Bücher, wie ich möchte, auszuleihen und sie zu lesen. Und wenn mir zum Beispiel der erste Teil einer Serie so gut gefällt, dass ich denke, ich müsste sie alle im Bücherregal haben, dann kann ich sie mir immer noch kaufen.
Schlussendlich hat mich allerdings die Größe des Angebots überzeugt.

Fazit?
Eine gute Sache für E-Book-Leser (nicht Reader)!

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