Freitag, 27. September 2013

Papa und der Ballermann - Carl Heyd


kindle, Satire, Fantasy



Wie bereits in 'Papa und die Motorradrocker' begeistert mich auch dieses Buch durch den Stil und die Wortgewandheit, mit der Carl Heyd (ich muss immer über diesen Namen lachen, sorry) seine Geschichte erzählt. Und auch inhaltlich bleibt er seinem Stil treu, wirft den Protagonisten in eine absurd bis lächerliche Geschichte, die doch so ihre Parallelen zur Realität hat. Schön auch das Kapitel 'Papa erklärt die Welt' in dem der aufmerksame Leser erfährt, warum die Papa-Reihe so aufgebaut ist, wie sie es ist.

Ist der Protagonist, also 'Papa', denn nun sympathisch? Nimmt man die puren Fakten, sicherlich nicht. Aber er kommt doch charmant rüber, vorallem, wenn er die Schwächen anderer auf die Schippe nimmt und sich als das erweist, was er innerlich kundtut. Ja, er ist überaus weltoffen und tolerant, und genau das nimmt mich für ihn ein.

Der Autor hat meiner Meinung nach ein Gesamtkunstwerk geschaffen, indem er die oft verfemte Abteilung 'Groschenroman' nutzt, um eine unterhaltsame Geschichte auf hohem stilistischen Niveau zu erzählen, in der er kein Blatt vor den Mund nehmen muss. Und da ist es egal, welche Abenteuer 'Papa' noch erlebt oder besser: durchstehen muss, die Botschaft ist klar.
Welche?
Die Gedanken sind frei!

Fazit?
Für mich eine tolle Geschichte und ich freue mich auf die Fortsetzung, die etwa im Dezember erscheinen wird.

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