Montag, 30. September 2013

Strasse des Todes - Robert Crais



Klappbroschur, Thriller



Ein wirklich brisantes und spannendes Thema kommt hier zur Sprache und das war interessant. Auch der Aufbau der Geschichte mit all seinen Perspektiv- und Zeitwechseln war für mich faszinierend.
Und natürlich ist der ganze Thriller spannend.
Aber es bleibt ein schaler Geschmack, denn so richtig überzeugen konnte mich dieses Buch nicht.

Zum einen habe ich mich über einen Logikfehler geärgert (man mag mich gerne berichtigen), was mich deshalb so aufbringt, weil es so einen durchdachten Eindruck macht, zum anderen gibt es einige Druckfehler, die ich so von einem rennomierten Verlag nicht gewöhnt bin. Und außerdem frage ich mich die ganze Zeit, wen der Autor kopieren wollte. Das ist jetzt ein bisschen bösartig, ich weiß, aber es gibt nun mal Parallelen zu Jack Reacher. Dies geschieht allerdings auf einem so niedrigen Niveau, dass es mir nicht gefallen hat.

Der Stil jedoch, so gewöhnungsbedürftig er zuerst erscheint, hat mich irgendwann in seinen Bann gezogen. Er ist rotzig und hormongesteuert, aber gerade deshalb authentisch. Das wiederum hat mir gefallen. Allerdings habe ich das Gefühl, Robert Crais ist im normalen Leben ein Softie und lässt es hier mal richtig krachen, nach dem Motto: Ich wäre gerne so, aber meine Frau hat was dagegen, deshalb schreibe ich es.

Vielleicht bin ich auch nur nicht die richtige Zielgruppe!?

Fazit?
Interessantes Thema, interessante Umsetzung, allerdings nicht nach meinem Geschmack.

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