Montag, 14. Oktober 2013

Das Meer der Zeit – Beatriz Williams



Skoobe, Liebesroman, Zeitreise



Meine erste Empfehlung: Nichts für Liebesschnulzenhasser.

Der Stil: ist grundsolide, gut zu lesen und ohne Ausfälle.

Meine Meinung
Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Zeitreiseromane gelesen und es waren einige so richtig gute und ein paar, die mir nicht so gefallen haben. Einige waren logisch und durchdacht, andere waren das weniger.
Natürlich ist dies eine wundervolle Liebesgeschichte, wenn auch stellenweise etwas nervig, wenn es um die ständig Beschreibung der Protagonisten geht und ihre teilweise mehr als dämlichen Diskussionen. Aber es ist durchaus ein Hach-Buch.
Und der Zeitreiseaspekt sorgt für spannende Szenen, ganz ohne Zweifel, und macht es noch romantischer. (Wahre Männer gibt es eh nur in der Vergangenheit ;))
Und obwohl es mir gefallen, das Buch zu lesen, und es mich teilweise echt zum Seufzen gebracht hat, schlagen zwei Herzen in meiner Brust.
Denn etwas sperrt sich in meinem Inneren ‚Das Meer der Zeit’ als Zeitreiseroman zu bezeichnen. Natürlich ist die Geschichte unmöglich ohne diese Reise durch die Zeit, aber auf der anderen Seite ist mir die Abhandlung des Themas ein wenig zu diffus. So, als wäre der ‚Sprung’ nur Mittel zum Zweck um den Gegensatz zwischen damals und heute darzustellen und ordentlich Diskussionsbedarf anzuzeigen. Es hat was von ‚Missbrauch’ der Thematik. Jedenfalls für Menschen, die sich damit etwas mehr beschäftigen.
Dabei weiß ich gar nicht, warum ich mich so schwer tue. Wie geschrieben, zwei Herzen in meiner Brust.

Gefallen hat mir: der Aufbau, den ich zunächst nicht nachvollziehen konnte, der mich dann aber überzeugt hat. Die Parallelität der Erzählungen ist ein tolles Stilmittel und ist hier absolut angemessen.

Fazit?
Als Liebesgeschichte durchaus schön.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen