Mittwoch, 30. Oktober 2013

Ich bin ok, du bist ok - Thomas A. Harris


e-Book, Sachbuch, Psychologie



Warum?
Ich las dieses Buch (ich mag keine Sachbücher), weil in einer Gruppe darüber gesprochen werden sollte und ich es blöd fand, wenn ich mir nicht ein eigenes Urteil gebildet hätte. Und im Nachhinein war das gar keine so schlechte Idee ;)

Meine Meinung
Es liest sich ganz gut und auch jemand, der überhaupt keine Ahnung von Psychologie hat, kann gut einsteigen. Manchmal wird es mir zu euphorisch, da der Autor der Meinung ist, mit seinem Prinzip die ganze Welt retten zu können. Schrauben wir diesen Anspruch ein wenig runter, dann gibt dieses Buch einen guten Eindruck, was im menschlichen Gehirn so abgeht. Natürlich wird einem jeder Psychologe/Psychiater sagen, dass es veraltet ist (erschienen ist es in den 70er des letzten Jahrhunderts) und es inzwischen natürlich neuere (= bessere) Ideen gibt.Dem kann man natürlich zustimmen, doch ist das hier nicht die Frage.
Ich finde die Grundidee (in groben Zügen bereits von Freud dargelegt) gut und die relative Einfachheit des Umgangs mit der Transaktionsanalyse lässt den Leser mit einem möglichen Schlüssel zurück, um zu begreifen, was im 'normalen' Leben vorgeht.
Und was ich erstaunlich fand, war die Tatsache, dass man sich dafür nicht auf die Couch zu legen braucht. Sobald sich zwei Menschen treffen, kann man es einfach ausprobieren. Und ich habe den Verdacht, das wird zu manchen Heiterkeitsausbruch führen.

Fazit?
Mich hat dieses Buch inspiriert.


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