Montag, 9. Dezember 2013

Drei Bier auf die Vier – Maria Rossbauer



Rezensions-Exemplar, Erfahrungsbericht



Inhalt
Sonja Obermeier will eine Kneipe eröffnet und ihre Freundin berichtet darüber.

Meine Erwartungen
Ich hatte ein Buch im Stil von ‚Die Brezn-Königin’ von Emma Sternberg erwartet, also eine humorige Geschichte mit ein bisschen Liebe und viel Lokalkolorit.

Meine Meinung
Nein, es ist kein lustiges Buch über spinnerte Charaktere, sondern ein Tatsachenbericht, und dementsprechend zwar liebevoll geschrieben, aber nur selten zum Lächeln. Im Gegenteil gibt es die ein oder andere haarige Geschichte, die mich leicht verzweifeln ließ. Ehrlich, ich hab geradezu mitgefiebert. Und einmal hätte ich fast geheult (blöde Adventszeit), weil es so… nunja, lest halt selbst.
Was mich allerdings beeindruckt hat, war der Sachverstand, mit dem die Autorin an dieses Thema herangeht. Da spricht eine Fachfrau und hat den einen oder anderen Tipp für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, eine Kneipe zu eröffnen.
Natürlich gibt es auch schöne Geschichten über Freundschaft und Erbe und Kultur. Das hat mir sehr gut gefallen. Vorallem der Einblick in das Kneipenleben in Bayern. Und bei jedem Triumph habe ich innerlich gejubelt.
Letztendlich hat mich die Tatsache geschockt und gleichzeitig beruhigt, dass es den ‚Klinglwirt’ wirklich gibt. Ja, man kann sich die Homepage ansehen und ich denke, dieses Buch ist ein Marketing-Ding vom Feinsten. Ich werde nämlich, sollte ich jemals nach München kommen, natürlich dort einkehren, und sei es nur, um ein Eierlikörchen zu trinken.

Leider…
fehlt in dem Rezensionsexemplar das Nachwort, das hätte mich sehr interessiert.

Der Stil
Stilistisch gibt es nix zu beanstanden, er ist den Umstände angepasst und absolut souverän, oder, um es anders auszudrücken: basd scho!

Fazit?
Ich fand den Ausflug hinter die Kulissen interessant, der Unterhaltungsfaktor ergibt sich aus der Freundschaft von Autorin und Hauptperson.

Ich danke dem Blanvalet-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!

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