Mittwoch, 8. Januar 2014

Nevermore - Kelly Creagh



Taschenbuch, Jungendfantasy



Bei diesem Buch bin ich wirklich gespalten.
Vom Ansatz her und mit der Geschichte um und über Edgar Allan Poe sollte es durchaus meinen Geschmack treffen, doch fehlt mir etwas. Ich glaube, es ist das tiefe Gefühl der Autorin zu ihren Protagonisten. Ein bisschen Herzblut?
So ist die Liebesgeschichte zwar nicht plötzlich und unverhofft, aber ohne Tiefe und eher so: ach ja, da sind Mädchen und Junge, die müssen sich ja ineinander verlieben. Denn so richtig nachvollziehbar ist das Gerede über 'ewige Liebe' nicht.
Auch sonst bleibt die Geschichte seltsam zweidimensional und ein wenig chaotisch - jedenfalls habe ich sie so erlebt.
Ganz konfus wird es gegen Ende, wo Kelly Creagh versucht, eine Phantasiewelt zu beschreiben, die nicht bildlich vor meinem inneren Auge erstehen konnte. Alles bleibt irgendwie seelenlos.

Stilistisch gibt es nichts auszusetzen, es ist dem Genre und der Zielgruppe angemessen, und die Geschichte bietet auch unverhofft viel Wissenswertes über Poe, was ersteinmal neugierig macht, mich dann aber in meiner Meinung bestätigt hat, dass ich mit diesem Autor wenig anfangen kann. Mir ist das zu schwülstig und zu gewollt verworren und tiefsinnig.

Fazit?
Nein, ich brauche den nächsten Teil dieser Trilogie nicht zu lesen. Aber das Cover ist klasse!

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