Dienstag, 28. Januar 2014

Vollmeisen – Kerstin Klein



Taschenbuch, Chick Lit



Zu diesem Buch bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Denn eigentlich wollte ich das Buch ‚Knalltüten’ lesen, aber kaum war es bei mir gelandet, stellte ich fest, dass dies absolut nicht der erste Teil ist. Auch nicht der zweite.
Aber meine Stadtbibliothek ist ja zuweilen ganz gut sortiert, weshalb ich mir dort ohne Probleme ‚Vollmeisen’ ausleihen konnte.

Hier mal die chronologische Reihenfolge der Bücher um Alice:
1. Vollmeisen
2. Dumpfbacken
3. Knalltüten

Die Titel finde ich klasse!

Die Protagonistin Alice ist mir im Grunde einfach zu blöd und mir kommt das Buch streckenweise wie ein Endlos-Blondinen-Witz vor. Seltsamerweise aber lässt sich das Buch ganz gut lesen, wenn man mal überhaupt nicht denken möchte. Es rast so dahin und ist dabei einfach nur, ja, was? Simpel? Unterhaltsam? Blöd? Einfach?
Es ist ein Buch, das ich als ‚Hintergrundmusik’ bezeichnen kann. Es lenkt ein bisschen ab, es schafft eine nette Stimmung, aber nebenbei kann man sich auch mit anderen Dingen beschäftigen. Also sich zum Beispiel überlegen, ob man noch einkaufen muss oder ob die Vorräte über das Wochenende reichen.

Stilistisch ist ‚Vollmeisen’ sehr angenehm, nicht anspruchsvoll, aber doch von einer gewissen Finesse. Dazu noch ein wenig atemlos, was mich am Anfang gestört hat, mich am Ende jedoch überzeugte.

Fazit?
Auch wenn Alice und ich niemals Freundinnen werden könnten, wissen, wie es weitergeht, möchte ich schon. Nette Unterhaltung.

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