Samstag, 22. Februar 2014

Der Fall Jane Eyre – Jasper Fforde



Taschenbuch, Fantasy



Es gibt einige Bücher, bei denen sich mein Verstand gerne mal hin und wieder verabschiedet, weil die beschriebenen Handlungen derart abstrus sind, dass ich sie zwar hinnehmen, aber nicht bis ins letzte verstehen kann. Und ja, ich mag dieses Gefühl, zeugt sie doch von einer hohen geistigen Schöpfungskraft des Autors. Und davon lasse ich mich gerne überwältigen.

So ist es auch bei ‚Der Fall Jane Eyre’, der nicht nur sein ganz eigenes Universum erschafft, sondern dabei auch leicht verwirrende Theorien zu Büchern und die Zeit beinhaltet. Und das hat mir sehr viel Freude bereitet.

Der Stil ist gut lesbar, wenn auch nicht beeindruckend, eher spielt er eine zweitrangige Rolle. Allerdings gibt es ein paar Stellen, die mir unangenehm aufgefallen sind, da sie meiner Meinung nach einen Bruch beinhalten, einmal in der Ausdrucksweise, zum anderen auch in der Logik. Da bleibt ein eher unrunder Eindruck, den ich sehr bedauere.

Sicher versteht man sehr vieles in diesem Buch besser, wenn man sich in der erwähnten Literatur auskennt, doch kann ich jeden beruhigen, der sich von diesem Anspruch abschrecken lässt: Man versteht auch, worum es geht, wenn man die Werke nicht kennt. Mich hat es jedenfalls nicht davon abgehalten, mich gut zu unterhalten.

Fazit?
Eine phantasievolle Parallelwelt, stimmige Protagonisten und viel Wissenswertes zum Thema Literatur – der Serienauftakt reizt mich und ich werde wohl… nun, wir werden sehen ;)

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