Sonntag, 23. Februar 2014

Naschmarkt – Anna Koschka



Taschenbuch, Chick Lit



Stilistisch ist dieses Buch sehr gut und insgesamt gut lesbar.

Inhaltlich habe ich mich abwechselnd geärgert und gelangweilt.
Dotti ist arrogant und dumm, eine sehr missliche Kombination. Zumal sie an einer Stelle äußert, ‚dumme Protagonisten zu hassen’. Tja, willkommen im Club. Denn jedem Leser müsste bereits sehr früh klar sein, wer denn nun…
Und die ganze Angelegenheit mit dem Mauerblümchenclub?
Zuerst war ich wirklich der Meinung, da käme endlich mal ein Novum, aber nein, es ist Schema F. Denn bei aller Beteuerung, etwas ganz, ganz anderes zu wollen und doch ach so zufrieden zu sein – am Ende ist es doch bloß eine Liebesgeschichte mit vorhersehbarer Entwicklung.
Im Grunde hätte ich lieber ‚Amors Feder’ gelesen, das wäre zumindest ehrlich.
Die Botschaft dieses Buches ist für mich: Wenn du nur genug betonst, lieber allein zu leben, findest du garantiert deine Liebe.
Das mag in einem Roman funktionieren, im wahren Leben aber nur bedingt. Aber davon will wohl niemand lesen.

Fazit?
Chance vertan. Ich finde das schade.

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