Montag, 3. Februar 2014

Totensonntag – Andreas Föhr



Klappbroschur, Krimi



Ich finde es immer schwierig, in eine bereits bestehende Reihe einzusteigen. Deshalb fand ich es gut, als ich ‚Totensonntag’ bekam, das zwar der fünfte Teil der Krimiserie um Kreuthner und Wallner ist, jedoch etwa zwanzig Jahre früher spielt als die anderen vier.
Und was soll ich sagen, es hat mich überzeugt.

Die Handlung ist faszinierend, auch durch die zwei Zeitebenen, die Protagonisten stimmig und überzeugend – und gerade Kreuthner ist ein richtiger Sympathieträger. Da interessiert es mich schon, ob er seine etwas eigenwillige Art auch im ‚reiferen’ Alter auslebt. Überhaupt macht gerade ‚Totensonntag’ Lust auf weitere Teile.

Stilistisch spielt Andreas Föhr in einer sehr gehobenen Liga, überfordert den Leser aber nicht mit hochtrabendem Unsinn. Die kleinen Abstecher in den Dialekt geben der Geschichte genau das richtige Kolorit, ohne das norddeutsche Sprachverständnis zu überfordern. Da braucht es auch keinen Anhang mit Übersetzungen.

Fazit?
Ein spannender Krimi mit Protagonisten, deren weiteren Werdegang ich gerne weiter verfolgen möchte.

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