Freitag, 21. März 2014

Charlotte und die Geister von Darkling – Michael Boccacino



Taschenbuch, Fantasy



Dieses Buch hat mich wirklich genervt.
Erwartet hatte ich wohl eher eine viktorianische Gruselgeschichte, aber dem ist nicht so. Im Gegenteil dient das leicht viktorianische Ambiente nur dazu, mir bewusst zu machen, wie schlecht es dem Autor gelingt, die Stimmung zu beschreiben. Die Fantasy-Teile dagegen scheinen eher das Metier von Michael Boccacino zu sein, hier liest sich der Text flüssiger und leichter, ist mir persönlich aber zu abgedreht. Vorallem, weil ich etwas anderes erwartet hatte.

Die Protagonisten sind nervig, Charlotte, bis absolut eindimensional, alle anderen. Das ewige Gerede über ‚Gemütszustände’ entbehrt in meinen Augen sehr an Tiefe und Nachvollziehbarkeit, und ist so ziemlich überflüssig. Nimmt man das allerdings weg, bleibt nicht mehr viel übrig.

Der Stil hat mir ebenfalls nicht gefallen, zu distanziert und hochgestochen, bemüht und dazu noch verwirrend. Ich hatte oft das Gefühl, irgendetwas nicht mitbekommen zu haben, hatte dann aber auch keine Lust, noch mal zurück zu blättern.

Fazit?
Leider überhaupt nicht mein Fall, dazu noch eher abschreckend geschrieben.

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