Dienstag, 8. April 2014

Paradies für Alle – Antonia Michaelis


Klappbroschur, Roman

keine Bewertung

Dieses Buch wurde mir von zwei Frauen empfohlen – die es eventuell hätten besser wissen müssen.
Mir fällt es schwer, über ‚Paradies für Alle’ eine vernünftige Rezension oder Beurteilung zu schreiben, da es einige Stellen im Buch gibt, die mich zu persönlich getroffen haben. Sie zu nennen würde aber zu viel über die Handlung und mich verraten, weshalb ich darauf verzichte.

Stilistisch ist dieses Buch durchaus gut und lebt davon, dass Sätze so geschrieben werden, wie man sie denkt, manchmal verquer, manchmal wiederholend, unklar, schärfer werdend. Das ist eine gute Sache bei dieser Art von Protagonistin.

Die Personen sind durchaus nachvollziehbar, wenn auch manchmal nervtötend. Die Handlung ist schlüssig, wartet mit einigen Überraschungen auf und ließ mich – trotz heftiger Abneigung – weiterlesen. Leider gibt es einen ‚moralischen’ Unterton, der mich angeödet hat. Zumal er aus anderen Bücher bekannt ist. Wer ‚Hundert Namen’ oder diverse ‚Wunschlisten’ gelesen hat, weiß, was ich meine.

Fazit?
Ein sehr dichtes, psychologisch fundiertes und unterhaltsames Buch, gut geschrieben, aber es hat mich unglaublich ärgerlich gemacht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen