Mittwoch, 21. Mai 2014

Der zehnte Kreis (Irondead) - Wolfgang Hohlbein


Taschenbuch, Fantasy (Steam Punk)



Ja, ich gebe es zu, Wolfgang Hohlbein ist ein Meister der Ausdruckskraft. Er schreibt Sätze, die wahre Kunstwerke sind. Er schafft Atmosphäre allein durch winzige stilistische Mittel und lässt seinen Protagonisten (Ich-Erzähler) geradezu erstrahlen. Das macht ersteinmal großen Spaß und wirkt für sich sehr gut.
Die Geschichte allerdings konnte mich nicht so richtig fesseln.
Vielleicht, weil ich mehr über manche Personen erfahren hätte.
Vielleicht, weil die Professionalität von Wolfgang Hohlbein manchmal ein wenig zu professionell wirkte. Als würde er Textbausteine benutzen, die als solche zwar wunderbar sind, aber eben nur Textbausteine ohne Herzblut. Tue ich ihm Unrecht?
Ich glaube, mir fehlte einfach das Herzblut, ein paar Ecken und Kanten und ein wenig mehr Tiefe.
Ansonsten ist es ein wundervolles Buch mit einer tollen Grundidee und spannender Szenen.

Fazit
Solide, phantasievolle Unterhaltung. Wird es eine Fortsetzung geben? Schließlich interessiert mich die Sache mit Mulligan.

Übrigens hat mich das 'Grundprinzip an dieses Buch erinnert:

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