Mittwoch, 14. Mai 2014

Die Quints - Chistine Brückner


CD, gekürzt, gelesen von Eva Mattes



Natürlich musste ich mir auch noch den dritten Teil anhören und das war auch nicht weiter 'schlimm', geht doch irgendwie Alles gut aus. Allerdings plätschert es eher dahin, wird noch ein bisschen mit philosophischem und poetischem angereichert und klingt langsam aus. Als Abschluß gut, natürlich, für mich aber eher uninteressant, wenn auch endlich von mir erlebte Geschichte zum Thema gemacht wird.

Eine Frage bleibt für mich offen: Worum geht es Christine Brückner in dieser Trilogie?
Um eine Familiengeschichte?
Um deutsche Geschichte?
Um Charakterstudien?
Oder um das Mitteilen der eigenen weltanschaulichen Ideen?
Vielleicht ein bisschen von allem, denn es ist schon eine Art Manifest über Überlebende und Geprägte.
In jedem Teil konnte ich für mich ein wenig herausziehen, traf auf 'bekannte' Geschichten und konnte Vergleiche zu mir bekannten Personen ziehen. Ein Stück Zeitzeugnis, irgendwie.
Der reine Unterhaltungswert hielt sich in Grenzen, dazu stellt dieses Werk zuviele Ansprüche. Auch daran, zwischen den Zeilen zu hören.
Der Abschied von der Familie Quin(d)t fällt mir, trotz Nachhall, nicht schwer. Die Frage nach der Geschichte meiner Familie allerdings ist latent vorhanden, wenn auch leider nicht mehr im Detail nachzuvollziehen.

Wichtig ist auf alle Fälle zu erkennen, dass jede Generation auf die nächsten nachwirkt, Ereignisse nicht ohne Wirkung bleiben und sich einiges erklären lässt, wenn man mal genauer nachschaut.

Fazit?
Mir gefällt die Trilogie, wenn auch eher aus weniger reißerischen Gründen.

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