Donnerstag, 19. Juni 2014

Ein letzter Brief von dir - Juliet Ashton


Taschenbuch, Roman



Was hier so relativ unschuldg als ein Buch mit altbekanntem Thema daher kommt, emtpuppt sich beim Lesen als eine wunderschöne Geschichte, die den Leser durchaus durch emotionale Höhen und Tiefen schicken kann. Schon alleine deswegen, weil sich die Sicht auf die Dinge ständig verändert. Der tragische Held wird demontiert, die unscheinbare Protagonistin entwickelt sich zur Powerfrau, der Freund wird zum Feind und der dunkle Gegenspieler zum Traummann. Und dann, wenn bei anderen Büchern ein wundervoll romantischer Schluss kommt, da habe ich das blanke Entsetzen erlebt. Tja, zu viel verraten? Nein, ich glaube nicht, denn es ist noch so viel mehr in diesem Buch.

Beeindruckt hat mich, bei der doch eher profanen Geschichte, die Poesie, die Juliet Ashton in einzelne Sätze packt, die sich lesen wie Milch und Honig. Warum mich das überrascht? Weil es eben zuerst gar nicht den Eindruck macht, besonders tiefschürfend zu sein. Im Gegenteil scheint es sich um ein altbekanntes Muster zu handeln. Aber nein, die Autorin schafft es tatsächlich, mich zu überraschen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit?
Ein Buch voller Überraschungen. Es lohnt sich. Punktabzug gibt es nur für kleinere Schwächen.
Fazit?

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