Mittwoch, 30. Juli 2014

Mord ist schlecht fürs Geschäft – Jean G. Goodhind



Taschenbuch, Krimi



Vom Ansatz her hätte dieses Buch ein richtig guter Krimi werden können.
Die Protagonisten sind stimmig und charmant, die Kulisse ist das, was man bei einem englischen Krimi erwartet. Auch die eigentliche Geschichte ist interessant und spannend.

Aber was nützt die beste Idee, wenn die Autorin nicht in der Lage ist, ihre Idee auch vernünftig zu Papier zu bringen?
Wenig!

Es gibt Phasen, da lässt sich ‚Mord ist schlecht fürs Geschäft’ (ich weiß, dass es eigentlich ‚für’s’ heißen musst, doch der Verlag schreibt es ohne Apostroph) sehr gut lesen, ist unterhaltsam, auch wegen der zum Teil schrulligen Typen und Charaktere, aber dann wird irgendetwas wiederholt, was bereits mehrfach erwähnt wurde, und ich fühle mich als Leserin nicht ernst genommen sondern wie ein grenzdebiles Kind behandelt.
Außerdem versteht es die Autorin auch nicht, komplexere Handlungsabläufe sinnvoll zu schildern, so wie es ihr mit Zwischenmenschlichen doch so mühelos von der Hand geht.

Das hat mich geärgert, denn was als leichte Unterhaltung geplant war, hat mir am Ende nicht viel Freude bereitet. Und obwohl es von dieser Reihe bereits einige Fortsetzungen gibt, so lasse ich wohl besser die Hände davon. Da gibt es bestimmt andere und bessere Alternativen.

Wäre die Idee als solche nicht gut, wäre meine Bewertung sehr viel schlechter ausgefallen.

Fazit?
Enttäuschend trotz guter Ansätze.

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