Dienstag, 23. September 2014

Der Prinzessinnenmörder - Andreas Föhr


Taschenbuch, Krimi



Nachdem ich ‚Totensonntag’ gelesen hatte, war für mich klar: das ist eine Serie, von der ich mehr lesen möchte.
Und so fand ‚Der Prinzessinnenmörder’ ziemlich schnell seinen Weg in mein RuB (Regal ungelesener Bücher), musste dort aber etwas länger als geplant warten. Und so hatte ich schon die Befürchtung, nicht mehr zu den Protagonisten finden zu können.

Was natürlich Blödsinn war, schließlich versteht Andreas Föhr sein Geschäft und Wallner und Kreuthner (und auch so ziemlich alle anderen Personen) sind einfach Charakterköpfe, die den Leser immer wieder neu überzeugen können. Ganz zu schweigen von dem oft leicht ironischen Stil, der mich einfach fasziniert und immer gut unterhalten hat. So tritt der eigentliche ‚Krimi’ für mich auch eher in den Hintergrund, zumal mich den Aufbau mit den Rückblenden eher gelangweilt hat. Auch war mir schon sehr früh klar, wer hier sein Unwesen treibt. Natürlich bleibt es trotzdem spannend, wirklich bei der Stange gehalten haben mich allerdings die Figuren. Erinnert irgendwie an die Münster-Tatorte, da interessiert sich wohl auch kaum noch jemand für den Mörder.

Fazit?
Ein wundervolles Beispiel dafür, wie man Protagonisten zum Leben erweckt und eine nur begrenzt neue Geschichte zu etwas ganz besonderen macht. Davon will ich einfach mehr.

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