Montag, 10. November 2014

Eines Morgens in Paris - Charles Scott Richardson




Klappbroschur, Roman



Beinahe mit Händen und Füßen habe ich mich dagegen gewehrt, dieses Buch zu lesen.
Zuviele Personen, zuviele Sprünge in der Handlung, und alles zwar nett zu lesen, aber irgendwie ohne Sinn und Verstand. Das nervt. Das macht keinen Spaß.
Stilistisch allerdings hat es mir sehr gut gefallen, wenn auch gewöhnungsbedürftig.
Also quältew ich mich mehr oder weniger durch die ersten Seiten - und legte das Buch an die Seite.
Aber ich mag es nicht, ein Buch (außer es ist einfach nur schlecht) abzubrechen, also nahm ich es schließlich wieder in die Hand - und erlag dem Zauber des Buches. Wenigstens zum Teil.
Vielleicht auch wegen einer Aussage, die mich sehr berührt hat.

Ja, es geht um die Liebe zum Buch, zur Kunst, zum Mensch, sehr viel Liebe halt und doch auch mehr.

Dabei ist dieses Buch wirklich nicht einfach zu lesen, denn Ellen Sussman schwelgt zuweilen doch sehr im Wort. Poetisch, sicherlich, aber nicht einfach. Zwischendurch hatte ich einfach das Bedürfnis, die Handlung zu sortieren, Seiten herauszureißen und neu einzuheften. Nein, ich hab das natürlich nicht getan, aber vielleicht mag es als Tipp für diejenigen dienen, die dieses Buch lesen möchten.

Fazit?
Durchaus ein sehr schönes Buch, doch die Anfangsschwierigkeiten hätten mich beinahe abgeschreckt.

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