Sonntag, 25. Januar 2015

Stoppt Proteus (City Heroes 1) – Peter Jay Black


Klappbroschur, Jugendthriller



Ohne Zweifel geht es sehr spannend zu in diesem Jugendroman, und das schon fast ab der ersten Seite. Die Abenteuer, die die vier City Heroes, wie sie sich selbst nennen, erinnerten mich teilweise an Erwachsenenthriller, wenn auch etwas unblutiger. Aber es gibt Verfolgungsjagden und sehr viele brenzlige Situationen, die die vier mit sehr viel Intelligenz überstehen. Das hat mir gut gefallen – irritierend fand ich nur, dass ich zeitweise die Titelmelodie von ‚Mission Impossible’ im Kopf hatte. Aber das ist einfach die Grundstimmung von ‚Stoppt Proteus’: Action!
Und Computer!
Fand ich interessant und auch gut gemacht.

Allerdings hat mich auch etwas sehr gestört: Es gibt keine ‚Einleitung’, Informationen über die handelnden Personen werden eher sporadisch eingeflochten, dann aber auch irgendwie verwirrend in den Text eingebettet, sodass ich an manchen Stellen nicht wusste, wo der Rückblick endet. Für einen ersten Teil einer Reihe ist das nicht schön, denn ich frage mich, was für den Autor im Vordergrund steht. Meiner Meinung nach schwelgt er in seinem Computerwissen und bevorzugt spannende Handlung, wobei ihm zwischendurch einfällt, dass er seine Protagonisten auch mal vorstellen muss. Leidige Pflicht. Doch ist es für den Leser allgemein schöner, wenn er weiß, mit wem er es zu tun hat, bevor er um ihr Leben bangen muss. Und hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen, oder der gute Autor von dem weniger guten. Schade.

Trotzdem ist es ein sehr unterhaltsames Buch, das mir spannende Stunden verschafft hat und ich denke, dass Kinder/Jugendliche das ähnlich sehen.

Fazit?
Ein Buch mit Potential, das gut unterhält, allerdings ein wenig konfus ist.


Ich danke bloggdeinbuch und dem cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.
Bestellt werden kann es auch hier

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