Samstag, 7. März 2015

Bird Box – Josh Malerman



Gebundene Ausgabe, Dystopie



Dystopien sind so schrecklich deprimierend, und da ist ‚Bird Box’ keine Ausnahme. Meine Güte, was habe ich mich durch die ersten Seiten gequält, erstens, weil es ein wenig wirr ist mit den ganzen zeitlichen Sprüngen, aber auch, weil die Atmosphäre so unglaublich ‚grau’ ist. Der Umgang Malories mit den Kindern, die ‚Todesfälle’ und die ganze Stimmung ist bedrückend und auch etwas langweilig.
Und doch schafft es Josh Malerman ab einem bestimmten Punkt, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. So sehr, dass ich an einer Stelle fast frustriert vor mich hin geschimpft hätte.

Gefallen hat mir das Ende, das zwar ein wenig gefühlsdusselig ist, aber wahrscheinlich hatte ich genau deswegen beinahe Tränen in den Augen. Ein bisschen hat mich das geärgert, aber ich bin durchaus bereit, das zu verzeihen, denn insgesamt ist es eine gut durchdachte Geschichte, die zu fesseln weiß, wenn man denn durchhält. Deprimierend bleibt es jedoch bis zum Ende, trotz…

Der Stil passt zu der Handlung, ohne Allüren und Schnörkel erzählt der Autor seine Geschichte, schafft mit Eintönigkeit allerdings jede Menge Atmosphäre.

Fazit?
Ein ‚nettes’ Buch, nicht überragend aber doch gut für ein paar unterhaltsame Stunden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen