Freitag, 17. April 2015

Die drei ??? und das Narbengesicht – Justus, Peter & Bob


Gebundene Ausgabe von 1982, Kinderkrimi



Ich möchte gar nicht weiter auf die Geschichte eingehen, auch nicht auf den stellenweise etwas eckigen Stil, sondern auf einen anderen Teil dieses Buches und damit auf den Grund, weshalb ich es mir gekauft habe.

Wie es scheint, ist die Ausgabe von 1982 die zweite Version des Buches, wobei ich nicht weiß, wie genau das Alles war, die Auskünfte hierzu finde ich eher undurchsichtig.
In dieser Version jedenfalls bestreitet Albert Hitfield das Vorwort, ein ehemaliger Privatdetektiv aus New York, der nun als Krimi- und Drehbuchautor in der Nähe von Los Angeles lebt. Die drei ??? lernen ihn kennen, da sie seine Brieftasche gefunden haben, und der nette Hitfield traut den Jungs gleich sehr viel zu und ist äußerst interessiert an ihren Fällen.
Die Zwischenkommentare übernehmen Justus, Peter und Bob selbst, insgesamt eher uninteressant und lahm.
Am Ende jedoch überreden sie Hitfield, Alfred Hitchcocks Stelle einzunehmen und ihre Fälle mit Vor- und Nachwort und den typischen Zwischenkommentaren zu versehen. Hiierbei und bei ihrem ersten Treffen, erwähnen sie Alfred Hitchcock beziehungsweise seinen Tod (1980).

Für Fans der Serie ist es natürlich schön zu lesen, wieso plötzlich jemand anderes als Erzähler auftaucht, dieses Hick-Hack um Szenen – in der ursprünglichen Fassung sollen die drei Fragezeichen an der Beerdigung des Regiseurs teilnehmen, in einer späteren Fassung unterhalten sich Hitchcock und Hitfield, dann unterhält sich Hitfield mit sich selbst – und Namen finde ich allerdings einfach nur doof und zum Teil auch lächerlich. Mir wäre es am liebsten, es gäbe eine Neuauflage der Originalausgabe, wie es ja bereits bei ‚Die drei ??? und das Gespensterschloß’ geschehen ist. Weil das einfach authentisch ist!

Fazit?
Für mich als Wieder-Fan eine gute Erklärung für Albert Hitfield, das Original wäre mir jedoch lieber.

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