Freitag, 26. Juni 2015

Die Gehilfin des Bienenzüchters - Laurie R. King


Broschur, Krimi



Da war ich der festen Meinung, ich hätte dieses Buch vor einigen Jahren schon mal gelesen, muss aber zugeben, dass ich daran inzwischen so meine Zweifel habe. Denn mir kam überhaupt nichts bekannt vor, und das ist eigentlich unwahrscheinlich. Also gehe ich davon aus, dass ich es zwar besaß - und vielleicht ist es auch noch irgendwo - aber gelesen habe ich es wohl doch nicht.

Laurie R. King hat einen wirklich sehr schönen Stil, leicht und locker, völlig unverkrampft, und doch von einer sehr hohen Qualität, ohne überkandidelt zu wirken. So erzählt sie die Geschichte(n) von und mit Sherlock Holmes und Mary Russell wunderbar entspannend und voller Witz und Ironie, etwas, das mir immer gut gefällt. Selbst die spannenderen Szene sind eher unaufgeregt, aber nichtsdestotrotz fesselnd.
Dazu kommen noch rundweg sympathische Protagonisten und leise Untertöne, die einiges für die Zukunft andeuten, aber auch in die Irre führen können.

Was mich irritiert hat, war der Anfang. Denn ähnliches hörte ich vor Kurzem in dem Buch 'Teufelsgrinsen', was mir nun auch erklärt, weshalb ich bei den Büchern von Annelie Wendeberg ein seltsames Gefühl hatte. Das allerdings würde bedeuten, dass ich 'Die Gehilfin des Bienenzüchters' doch schon gelesen, aber anscheinend vollkommen verdrängt habe.

Wie dem auch sei, 'Die Gehilfin des Bienenzüchters' ist ein wunderbares Buch - nicht nur für Fans von Sherlock Holmes - das sich leicht liest und Lust auf mehr macht. Ob es ein 'Muss' ist, möchte ich aber nicht behaupten. Mir gefällt allerdings einfcah der Umgang mit der Sprache.

Fazit?
Mir hat es gefallen.


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