Donnerstag, 20. August 2015

Ernährung und der ganze Rest #1

Wie bereits hier angekündigt, soll es jetzt auch mal um etwas anderes als Bücher gehen.

Den Anfang dieser Reihe mach das Gerstengraspulver, das mir die Firma jomu (www.gerstengras-natur.de) zur Verfügung gestellt hat.



Zusätzlich zu den 300g Gerstengraspulver habe ich noch eine Probe Matcha bekommen und einige Informationsblätter. Den Matcha lasse ich mir für das nächste Wochenende, die Blätter habe ich überflogen (hey, meine Woche ist stressig!) und mit dem Pulver habe ich schon erste Erfahrungen gemacht.

Gestern Abend: ich hatte noch kalten Kräutertee, also habe ich das Gerstengraspulver einfach mal reingerührt - überhaupt nicht zu empfehlen! Es schmeckte nach fischigem Spinat, und obwohl ich Fisch mit Spinat durchaus mag, kommt es als Kaltgetränk doch eher widerlich rüber. Die erste Wirkung hat mich allerdings verblüfft, denn ich fühlte mich körperlich angenehm müde, aber innerlich hätte ich die Nacht durchmachen können. Das ist eine verzwickte Mischung und hat mir leider eine sehr unruhige Nacht beschert. Inwieweit das tasächlich vom Gerstengraspulver kommt, kann ich aber nicht genau sagen, da ich einfach ab und zu Schlafprobleme habe.

Heute Morgen: das Pulver kann man laut joma auch in Shakes einrühren, also habe ich einfach einen Löffel fit & feelgood Diät Schoko Nuss mit in das Wasser getan. Das übertünchte den Eigengeschmack ganz gut und gerade morgens finde ich das Leben schon anstrengend genug, da brauche ich nicht auch noch irgendwas ekliges zu trinken.
Leider war ich den ganzen Tag einfach nur müde und leicht depressiv, was ganz bestimmt an der unruhigen Nacht liegt.

Heute Nachmittag: ganz mutig habe ich das Gerstengraspulver in Wasser aufgelöst. Und die Variante finde ich völlig in Ordnung. Es lässt sich gut trinken (da wird nichts angedickt oder schleimig oder so) und erst im Abgang erwischt einen der Geschmack nach frischem Getreide. Hab ich als Kind mal gemacht, einfach ein Getreidekorn zerbissen, so frisch vom Feld. Ist nicht unbedingt lecker, aber auf alle Fälle besser als kalter Fisch-Spinat. Ich denke, dass ich das auch morgens runterbekomme. Also, keine Panik, soooo schlimm ist das nicht.
Allerdings zerkaue ich auch regelmäßig Spitzwegerich, aber dazu gibt es einen gesonderten 'Bericht'.

Was erwarte ich von dem Gerstengraspulver?
Die vollmundigen Versprechungen der Werbung, und das meine ich nicht böse, lösen bei Superfood generell die Hoffnung auf ein Wundermittel aus. Doch auch hier wie in anderen Bereichen sollte man genau überlegen.
Gerstengraspulver hat eine Unmenge an Vitaminen und Mineralstoffen. So etwas ist durch Analysen zu beweisen.
Auf der anderen Seite bin ich mir sehr sicher, dass ich meinem Körper nicht einmal annähernd alle Vitamine und Mineralstoffe durch meine 'normale' Ernährung zuführe. Durch diese 'Mangelernährung' entstehen natürlich Defizite wie geschwächtes Immunsystem, Müdigkeit, Probleme mit der Haut und den Schleimhäten, brüchige Fingernägel, Übersäuerung des Körpers und noch vieles mehr. Im täglichen Leben fällt das nicht sonderlich auf, aber mit der Zeit summiert sich das.
Wenn ich also ein Pulver habe, das diese mangelhafte Ernährung ausgleicht und meinem Körper die Stoffe zuführt, die er braucht, dann hoffe ich einfach darauf, dass es mir besser geht, allgemein und in speziellen Bereichen. Doch kann das nicht von jetzt auf gleich geschehen. Wer das verspricht oder erwartet, der hat meiner Meinung nach wenig Ahnung von der Wirkung natürlicher Stoffe. Das dauert einfach. Depots, die gegen null tendieren, können nicht in zwei Minuten aufgefüllt werden, ganz zu schweigen davon, dass zum Beispiel die wasserlöslichen Vitamine auch gerne ausgeschieden werden und deshalb täglich zugeführt werden müssen.
Wer nicht warten will, der greift gerne auf chemische Produkte zurück. Doch deren Wirkung ist oft nicht so, wie es deklariert wird.

Und darin sehe ich den großen Vorteil von Gerstengraspulver. 100% biologisch bedeutet hier nämlich auch, dass die Wirkstoffe genau so sind, wie die Natur es für die Ernährung vorgesehen hat. Vitamine und Mineralstoffe stehen in Wechselwirkungen zueinander, ihre Anteile in einem Produkt haben also eine Bedeutung für die Wirksamkeit.
Deshalb vertrete ich auch die Meinung, dass Multivitamin-Präparate so gut wie nichts bringen.

Ein Beispiel: Wadenkrämpfe werden häufig durch Kaliummangel hervorgerufen. Also rennt der Betroffene in die nächste Apotheke und holt sich die entsprechenden Brausetabletten. Die wirken, manchmal. Nimmt man sie prophylaktisch, wird es teuer. Nimmt man sie im akuten Fall, ist das Kind quasi schon in den Brunnen gefallen. Isst man dagegen regelmäßig Bananen, anfangs täglich mindestens eine, später alle zwei Tage (oder nach Bedarf und Geschmack), hat man seinem Körper gesundes Obst zugeführt und der Kaliummangel ist Geschichte.

Und genau deshalb lasse ich mich auf das Experiment 'Gerstengraspulver' ein.
Nicht, weil ich jetzt sofort Wonderwoman sein will (völlig utopisch), sondern weil ich meinem Körper langfristig Gutes tun will, nicht mit Chemie, sondern mit einem natürlichen Produkt.

Und übrigens: Gerstengraspulver ersetzt natürlich nicht eine gesunde Ernährung! Aber ich denke, es kann unterstützen und den Einstieg in eine gesündere Ernährung erleichtern.

So, und nun werde ich weiter testen und in einer Woche von meinen Erfahrungen berichten! Ich bin sehr gespannt!

Vielen Dank für die kostenlose 'Probe', die mir diesen Versuch ermöglicht!
Sehr viel mehr Informationen gibt es hier: www.gerstengras-natur.de

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen