Mittwoch, 26. August 2015

Ernährung und der ganze Rest #1.1 - eine Woche später

Ja, genau vor einer Woche habe ich mit meinem Gerstengraspulver-Selbstversuch begonnen und so wird es Zeit, über meine Erfahrungen zu berichten.

Nein, ich bin nicht Wonderwoman!
Aber das habe ich ja auch gar nicht erwartet.

Allerdings hat sich ein gewisses Grundgefühl geändert.

Der Reihe nach:

Zwischendurch war ich richtig wach und ausgeruht - im Grunde bin ich immer irgendwie müde. Nicht so, dass ich mich sofort ins Bett legen müsste, aber doch genug, um mich immer leicht erschöpft zu fühlen. Und dann, während der letzten Woche gab es Momente, in denen dieses Gefühl völlig weg war. Und allgemein habe ich das Gefühl, mehr Elan zu haben. Nett ist das.
Dann gab es Augenblicke, da konnte ich plötzlich richtig gut atmen (dazu müsste ich eine Erklärung schreiben, aber die spare ich mir für später auf).
Schlafen funktioniert auch wieder, nach den ersten Problemchen, besser. Allerdings habe ich insgesamt das Gefühl, mit etwas weniger Schlaf auszukommen. Allerdings hängt das auch noch von anderen Faktoren ab.

Es geht mir also körperlich subjektiv betrachtet irgendwie besser. Alles ein bisschen diffus, aber es gibt halt keine wissenschaftliche Messwerte. Nur mein Gefühl für meinen eigenen Körper.

Eines jedoch kann ich mit großer Gewissheit sagen: ich habe ganz großen Appetit, etwa eine halbe Stundem nachdem ich eine Portion Gerstengraspulver zu mir genommen habe. Erschreckend! Doch meine Waage hat mich beruhigt, ein paar Gramm habe ich abgenommen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass Gerstengrasulver zur Gewichtsreduktion führt und man essen kann, was man will. Glaubt mir, so funktioniert das einfach nicht.
Meine Theorie: Weil ich mich fitter fühle, bewege ich mich mehr, wodurch ich natürlich auch mehr Kalorien verbrauche.

Und es gibt noch etwas, was sich geändert hat.
Aus irgendeinem Grund habe ich das Bedürfnis, tatsächlich gesund zu leben.
Das fängt mit der Ernährung an, denn ich habe jetzt geradezu Heißhunger auf Obst und Gemüse, und hört mit meiner einzigen Sucht auf. Ständig frage ich mich selbst, warum ich mich auf eine gesunde Ernährung + Gerstengraspulver einlasse, wenn ich mir gleichzeitig ständig Gifte einverleibe, die das gute Gefühl wieder kaputt machen. Und wie gut es mir gehen könnte, wenn ich das endlich sein lasse.
Als hätte ich plötzlich ein ganz anderes Bewusstsein bekommen.
Sehr seltsam.

Nur, weil man weiß, dass etwas ungesund ist, ändert man das nicht unbedingt. Ich jedenfalls nicht.
Nein, dazu braucht es etwas mehr.

Aber wenn die einzige Antwort auf die Frage nach dem 'Warum' plötzlich nichts mehr taugt, dann wird es Zeit, diese Gewohnheit zu beenden.

Liegt das am Gerstengraspulver?
Vielleicht einfach am Kick, den die Inhaltsstoffe meinem Gehirn gegeben haben.
Natürlich weiß ich nicht, wie und ob und überhaupt, aber eines steht fest: momentan geht es mir besser und da ich sonst nichts geändert habe, liegt es wohl am Gerstengraspulver. Den Selbstversuch werde ich also weiterführen - und darüber berichten!

Einen klugen Spruch habe ich noch für euch:
Veränderungen beginnen im Kopf, denn wir tun, was wir denken!

Und wer den ersten Bericht verpasst hat: hier

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