Samstag, 5. März 2016

Weltenspringer - James Riley


Hardcover, Kinder 10 - 12 Jahre, Fantasy


'Weltenspringer' sprüht nur so vor Phantasie, sei es, wenn es um die Grundidee geht, sei es, wenn es um das Buch im Buch geht. Die Geschichte ist gut durchdacht und spannend und weiß den Leser durchaus zu packen. Und gerade 'Owen' ist ein Protagonist, dem man seine Fehler gerne verzeiht und sich selbst finden kann.
Ja, das Buch hat mir Spaß gemacht.

Was ich aber stellenweise nervig fand, war der Stil. Gerade am Anfang, bevor die Handlung so richtig in den Vordergrund tritt, fand ich den Schreibstil sehr kantig und verwirrend. Dazu kamen dann noch kleinere Druckfehler und die Irritation war perfekt. Auch die Perspektivwechsel, so spannend sie auch wirken, haben mich oft erst mal verwirrt, weil ich so in der Handlung war, dass ich wohl die Namen überlesen habe. Passiert wahrscheinlich nur relativen Schnelllesern und weniger Kindern, aber das unterstreicht den Eindruck, dass der Autor dem Leser vielleicht ein wenig zu viel zumutet.
Da könnte man durch die Gestaltung der Kapitelüberschriften ganz einfach Abhilfe schaffen.
Und vielleicht noch mal an der Übersetzung arbeiten.
Denn die Danksagung am Ende ist wundervoll rund und äußerst amüsant - so hätte ich mir das eigentliche Buch gewünscht.

Das Buch im Buch, also die Geschichte des Kiel Gnomenfuß, hat mir vom setting überhaupt nicht gefallen, muss ich zugeben. Die Mischung aus Science Fiction und Fantasy ist sicherlich eine gute Idee, mir persönlich gefällt aber Science Fiction nicht, wenn es dabei um Raumschiffe und Roboter geht. Aber das ist mein ganz eigenes Problem.

Fazit?
Durchaus spannend und phantasiereich, hat es mich zwar gut unterhalten, aber nicht in seinen Bann gezogen.

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